Impressionen

Wissenswertes & Tipps

Garderobe | Kabinen | Kinder | Landausflüge | Nebenkosten

(See-)Krankheit | Sicherheit | Trinkgelder | Tipps | Glossar

 

 

Garderobe

Fast alle, die zum ersten Mal eine Kreuzfahrt machen, stellen sich die Frage nach der passenden Kleidung. Man möchte für jeden Anlass die passende Garderobe parat haben. Grundsätzlich sollte die Wahl der Kleidung von mehreren Faktoren abhängig gemacht werden, und zwar vom Klima in der Zieldestination, der Jahreszeit und vor allem der Kategorie des Kreuzfahrtschiffes. Fast alle Reedereien geben vorab auch Tipps und Empfehlungen an ihre Passagiere.

 

 

Bei den zeitgemäßen Kreuzfahrten auf Clubschiffen (z.B. AIDA, NCL) wird ganz auf einen Dresscode verzichtet. Die meisten anderen Schiffe geben jeweils einen Kleidungsvorschlag für den Abend. Vor allem beim Captain´s Dinner wird es sehr festlich und die Garderobe sollte dementsprechend gewählt werden. Ansonsten gehen die Empfehlungen von „casual“ (leger) über „smart casual“ (sportlich elegant) und „informal“ (elegant, mit Jackett) bis hin zu „formal“ (Abendgarderobe, Smoking und Abendkleid). Oft ist bei formellen Anlässen auch schon ein dunkler Anzug mit Krawatte für den Mann und ein schickes Kleid für die Dame ausreichend. Wer keine festliche Kleidung mag, hat die Möglichkeit bei formellen Anlässen wie dem Gala-Abend in einem Spezialitätenrestaurant zu speisen.

 

Des Weiteren sollte bequeme und praktische Kleidung für den Aufenthalt an Bord des Schiffes tagsüber und die Landausflüge mitgenommen werden. Dabei muss an ausreichend Schutz vor den Sonne gedacht werden, aber auch an den Aufenthalt in klimatisierten Räumen. Zusätzlich sollte man nicht die Badekleidung vergessen und bei Ausflügen auch langärmelige Kleidung (z.B. für Tempel, Moscheen) mitnehmen.

 

Kabinen

Grundsätzlich gilt, dass eine Kabine mehr kostet, wenn sie außen und auf einem der oberen Decks liegt. Der Preisunterschied ist dabei auch vorhanden, wenn es sich sonst um Kabinen der gleichen Größe und Ausstattung handelt. In den Broschüren der Veranstalter gibt es Deckpläne, die Auskünfte über die Lage der gebuchten Kabine geben.

 

Während in den Kabinen Richtung Bug (vorne) und Heck (hinten) des Kreuzfahrtschiffes die Schaukelbewegung eher zu spüren ist, sind die Unterkünfte in der Schiffsmitte ruhiger. Hat man Angst seekrank zu werden, bucht man lieber dort eine Kabine. Außerdem sollte auf die Lage zu Treppenhäusern, Maschinenraum und Nachtclubs geachtet werden, um nicht vom Lärm gestört zu werden.

 

Bei der Auswahl einer geeigneten Kabine sollte sich vorrangig die Frage gestellt werden, worauf man Wert legt und wie viel man bereit ist dafür zu investieren. Wenn nur wenig Zeit auf der Kabine verbracht wird und diese vor allem zum Schlafen, Duschen usw. benutzt wird, kann eine billigere Innenkabine durchaus eine gute Wahl sein. Soll viel Zeit in der Kabine verbracht werden, sind größere Räume mit Blick aufs Meer zu empfehlen. Manche Luxus- und Flusskreuzfahrtschiffe verfügen nur über Außenkabinen mit Balkon.

 

Kinder

Die Reedereien setzen in letzter Zeit auch vermehrt auf Kinder und Familien, besonders auf den großen Clubschiffen. Sie werden nicht mehr nur als störende Gäste wahrgenommen, sondern als die Passagiere von morgen ernst genommen und auf ihre Bedürfnisse eingegangen.

 

Es gibt für Kinder beispielsweise spezielle Ausflugsprogramme, große Spielzimmer, Pools und Wasserrutschen, Bastelgruppen, Rallyes sowie eigene Menüs und Restaurants an Bord des Schiffes. Je nach Anbieter werden die jungen Gäste z.B. in mehrere altersgerechte Gruppen eingeteilt und mit einem auf sie abgestimmten Programm betreut. Zusätzlich wird vereinzelt auch ein individueller Babysitterdienst (gegen Entgelt) angeboten. So können die Eltern in Ruhe zu Abendessen oder einen Cocktail trinken.

 

Besonders geeignet für Kinder sind u.a die Schiffe der Reederei NCL. Hier gibt es flexible Essenszeiten und Familienkabinen, z.B. Außenkabinen für die Eltern, die mit einer preiswerteren Innenkabine für den Nachwuchs verbunden sind. Bei MSC reisen Kinder (bis einschließlich 17 Jahre) zu günstigen Festpreisen, wenn sie in der elterlichen Kabine übernachten. Andere Veranstalter haben entsprechende Angebote während der Ferienzeiten.

 

Sogar traditionelle Luxusschiffe wie die MS Europa oder die MS Deutschland, stellen sich mittlerweile mit einem Kinderbereich und zeitweiser Betreuung auf die kleinen Gäste ein. Diese sind hier aber noch in der Minderzahl. Auch bei Expeditions- und Segelkreuzfahrten ist die Reise mit Kindern eher ungeeignet.

 

Landausflüge

Bei den Landgängen stellt sich die Frage, ob es sich rentiert an den vom Veranstalter durchgeführten Ausflügen teilzunehmen oder die Organisation selbst in die Hand zu nehmen. Alternativ ist es selbstverständlich möglich, dass man während der Liegezeit des Schiffes im Hafen an Bord bleibt und sich dort entspannt oder entsprechende Einrichtungen benutzt.

  • Vorteile von organisierten Landausflügen
    Dies ist sicher die einfachste Art, bestimmte Sehenswürdigkeiten zu besuchen und auch etwas vom Hinterland der Destination zu sehen. Manchmal sind bestimmte Touristenattraktionen auch ausschließlich im Rahmen eines Gruppenausflugs zugänglich oder es ist so möglich, zu stark nachgefragten Zeiten ohne lange Wartezeiten Einlass zu bekommen und gut informiert zu werden. Ohne viel Aufwand und ohne sich selbst um etwas zu kümmern kann der Landausflug auf diese Weise genossen werden und die rechtzeitige Rückkehr zum Schiff ist sicher gestellt.

  • Vorteile der selbstständige Organisation von Landausflügen
    Für Reisende, die Ausflüge nicht gerne in Bussen und zusammen mit einer Gruppe unternehmen, kann es sich lohnen, einen Landausflug eigenständig zu organisieren. So lässt sich oft eine Menge Geld sparen und man kann seinen eigenen Weg gehen, ohne auf eine ganze Gruppe warten zu müssen. Eine Stadtrundfahrt kann mit den vor Ort angebotenen Rundfahrten beispielsweise weniger als halb so teuer sein als die Buchung beim Veranstalter. Zu berühmten Museen kann man auch mit dem Taxi fahren und selbst inklusive Eintritt noch günstiger wegkommen als beim organisierten Landausflug für alle Passagiere. Deswegen sollten die Preise verglichen werden.

Nebenkosten

Vor der Buchung einer Kreuzfahrt sollte man genau aufpassen, welche Leistungen im bezahlten Preis inklusive sind. Alle anderen Leistungen müssen spätestens mit der Endabrechnung separat bezahlt werden. Generell im Preis eingeschlossen sind die Unterkunft in der ausgewählten Kabine, alle Mahlzeiten und das an Bord vorhandene Angebot an Shows. Obwohl eine Kreuzfahrt normalerweise nicht mehr kostet als ein Landurlaub in gleicher Qualität, sollte auf folgende Nebenkosten geachtet werden:

  • Hin- und Rückreise
    Teilweise ist der Hin- und Rückflug (bzw. die Busfahrt) im Preis der Kreuzfahrt enthalten, bei manchen Reedereien muss er allerdings extra bezahlt werden.

  • Getränke
    Auch wenn in den Broschüren manchmal von „all-inclusive“ gesprochen wird, sind Getränke meistens nicht im Preis enthalten. Es gibt aber auch Anbieter, die alkoholfreie Getränke während der Mahlzeiten oder sogar den ganzen Tag lang kostenlos reichen, manchmal ist sogar die Nutzung der Getränke aus der Minibar in der Kabine enthalten. Auf manchen Schiffen kann zusätzlich gratis Tischwein konsumiert werden und auf den Luxuskreuzfahrtschiffen mancher Veranstalter (z.B. Silversea Cruises, Seabourn Cruise Line) muss sogar für Champagner und Spirituosen nichts bezahlt werden.

  • Spezialitätenrestaurants
    Während die normalen Mahlzeiten inklusive sind, muss beim Essen in Spezialitätenrestaurants meist mit einer Extra-Gebühr gerechnet werden.

  • Fitness
    Aerobic- und andere Gymnastikkurse sowie die Fitnessräume sind im Normalfall kostenlos, teilweise wird bei speziellen Kursen ein geringer Betrag verlangt.

  • Internet
    Für eine Minute Internetnutzung ist ein Dollar durchaus ein üblicher Preis. Es können aber oft auch mehrstündige Einheiten für den Onlinezugang gekauft werden, die vergleichsweise billiger sind.

  • Shopping
    Die Veranstalter bieten teilweise sehr günstige Preise an und rechnen damit, dass an Bord viel Geld ausgegeben wird. Ein großes Angebot von Geschäften und Dienstleistungen aller Art ist auf den Schiffen vorhanden. Beliebt sind beispielsweise Spielkasinos oder Spa-Behandlungen. Auch Souvenirs des Kreuzfahrtschiffs können ins Geld gehen. Eine fachkundige ärztliche Beratung vorab wird ausdrücklich empfohlen.

  • Sonstiges
    Auch durch Landausflüge und Trinkgelder entstehen weitere Kosten. Außerdem können sich auch unerwartete Treibstoffzuschläge, Hafentaxen und weitere Beiträge ordentlich summieren.

(See-)Krankheit

Bei Kreuzfahrtneulingen ist die Angst seekrank zu werden hoch. Der Seekrankheit liegt folgende Ursache zu Grunde: Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr meldet einen ständigen Bewegungswechsel an das Gehirn. Gleichzeitig nehmen die Augen jedoch keine Veränderungen wahr und es wird signalisiert, dass man still sitzt. Dieses Anpassungsproblem kann zu Müdigkeit, Schwindel und Erbrechen führen. Die gleichen gegensätzlichen Sinneswahrnehmungen können aber auch bei kurvenreichen Autofahrten oder turbulenten Flügen auftreten.

 

Ein Mittel gegen die Seekrankheit ist viel frische Luft und die freie Sicht auf das Meer, um die Schiffsbewegungen besser mit vollziehen zu können. Auch Ingwer, rohe Karotten und Salzbretzeln sollen anscheinend helfen. Neben diesen alten Hausmittelchen gibt es auch viele Medikamente gegen Seekrankheit, empfohlen wird oft Stugeron, weil mit dessen Wirkstoff Cinnarizin die Gleichgewichtsorgane besser durchblutet werden. Ein Schiffsarzt kann auch Spritzen geben, die bis zu drei Tage lang wirken. Manchmal sind die Behandlung der Seekrankheit und weitere kleine Erste-Hilfe-Maßnahmen sogar kostenlos möglich.

 

Bei anderen Krankheiten ist eine Versorgung ebenfalls sichergestellt. Alle Kreuzfahrtschiffe haben einen Arzt und Krankenschwestern an Bord. Die ärztlichen Leistungen auf deutschen Schiffen werden gemäß der geltenden Gebührenordnung für Ärzte berechnet. In Notfällen kann das Schiff einen vorzeitigen Abstecher zum nächstgelegenen Hafen machen oder einen Helikopter zum Abtransport in ein Krankenhaus bestellen. Die ärztliche Versorgung ist also gewährleistet. Grundsätzlich wird der Abschluss einer Reisekrankenversicherung empfohlen.

 

Sicherheit

Kreuzfahrtschiffe sind heutzutage sehr sicher. Experten unterscheiden bei der Sicherheit zwischen folgenden beiden Möglichkeiten:

 

Unfälle und Brände
Paradoxerweise ist Feuer die Größte Gefahr an Bord des Schiffes. Alle Schiffe müssen deshalb Rauchdetektoren und Feueralarmmelder in den öffentlichen Bereichen sowie in den Kabinen, Treppenhäusern und Fluren haben. Leuchtmarkierungen für die Kennzeichnung von Fluchtwegen sind zwingend vorgeschrieben. Wichtig sind beispielsweise auch Sprinklersysteme. In Zukunft sollen sogar brennbare Materialien nicht mehr beim Bau von neuen Schiffen verwendet werden dürfen. Selbstverständlich sind Rettungsboote für die Passagiere vorhanden. Außerdem muss innerhalb von 24 Stunden nach Verlassen des Hafens eine Sicherheitsübung für alle Kreuzfahrtgäste durchgeführt werden. Hierbei müssen sich alle mit ihrer Rettungsweste zum vorgesehenen Sammelpunkt begeben.

 

Kriminalität und Terror
Die Sicherheitsvorkehrungen bei Schiffsreisen sind hoch. Jeder Koffer, der mit an Bord genommen wird, muss durchleuchtet werden. Die Passagiere passieren beim Einsteigen einen Metalldetektor wie am Flughafen. Bei manchen Reedereien wird der Bordausweis mit einem vor Ort aufgenommenen Foto versehen. Die Crew ist jederzeit darüber informiert, wer sich an Bord befindet. Führungen durch das Schiff für Nicht-Passagiere gibt es selten und nur nach rechtzeitiger Voranmeldung. Zum Schutz gegen Diebstahl sind Schließfächer auf dem Schiff vorhanden.

 

Trinkgelder

Auf fast allen Luxusschiffen sind die Trinkgelder schon inbegriffen, auf den anderen Schiffen wird üblicherweise Trinkgeld von den Passagieren erwartet. Auf amerikanischen Schiffen ist der Lohn für die Besatzung entsprechend niedriger, weil das Trinkgeld noch dazukommt.

 

Bei manchen Reedereien wird das Trinkgeld pauschal auf die Abrechnung am Ende der Kreuzfahrt gesetzt. So sollen die Trinkgelder gerecht verteilt werden und auch die Crewmitglieder ohne direkten Passagierkontakt etwas davon haben. Selten wird bei dieser Methode von Gästen die Möglichkeit genutzt, die automatische Abbuchung zu reduzieren und den Betrag selbst zu bestimmen oder zu verteilen.

 

Andere Reedereien halten für das Trinkgeld entsprechende Briefumschläge in den Kabinen bereit. Empfohlen werden oft zwischen 5 und 15 US-Dollar pro Person und Kreuzfahrttag. Als Affront wird es angesehen, wenn weniger als die Empfehlung der Reederei beim Trinkgeld gegeben wird. Bei Zusatzleistungen an Bord, wie beispielsweise Friseur oder Wellness-Angeboten, wird in der Regel ein Zuschlag von 15% erhoben.

 

Natürlich steht es einem frei einen guten Service mit einem individuellen Trinkgeld zu honorieren, auch wenn das Trinkgeld schon inklusive ist.

 

Tipps

So wird Ihre Kreuzfahrt ein voller Erfolg:

 

  • Wie soll man da noch den Überblick behalten?
  • Welches Schiff ist das Richtige für mich/uns?
  • Ist das überhaupt bezahlbar?
  • Familien und Kreuzfahrt - passt das zusammen?
  • Hochseekreuzfahrt, Flusskreuzfahrt oder Segeltörn?

 

 

1.Trauen Sie sich! Probieren Sie jedoch, bevor Sie eine 2wöchige Karibiktour für viel Geld buchen, eine kleinere Schiffstour aus. Viele Reedereien bieten immer wieder Kurz-Tripps von bis zu 4 Tagen an. Diese eignen sich sehr gut zum Ausprobieren.

 

2.Landratte? Auf einem Schiff kann es bei stärkerem Wellengang schon sehr schwanken. Wenn Sie in der Vergangenheit jemals Probleme hatten, sollten Sie sich vor der Reise unbedingt in einer Apotheke beraten lassen.

 

3.Qual der Wahl – Verschiedenste Kabinen zu unterschiedlichen Preisen. Je nach Gusto des Kabinenbewohners. Sind sie aktiv? Dann lohnt sich eine teure Außenkabine meist nicht, da Sie kaum im Zimmer sein werden. Suchen Sie Ruhe & Entspannung empfiehlt sich eine Kabine mit Balkon, um sich zurückziehen und relaxen zu können.

 

4.Vorsicht mit der Bordkarte! Um beim Auschecken keine unangenehmen Überraschungen zu erhalten sollte man sich von vorneherein ein Limit auf die Bordkarte setzen lassen. Sie gilt wie Bargeld und mit ihr bezahlt man alles an Bord.

 

5.Welches Schiff ist das Richtige für mich/uns? Lassen Sie uns in einem persönlichen Beratunsgespräch Ihre Vorstellungen und Wünsche besprechen. Anhand Ihrer Angaben finden wir schnell heraus, welches Schiff und welche Route zu Ihner Vorlieben passt.

 

6.Vergleichen! Reiseportale, wie Opodo, Expedia aber auch Kreuzfahrtspezialisten wie Kreuzfahrten.de bieten eine riesige Auswahl an Touren, Schiffen und Ausstattungen.

 

7.Welches Gewässer? Je nach Interesse oder Budget fällt die Wahl der Route aus. Neben der Hochsee-Kreuzfahrt gibt es ja auch die Alternativen Fluss-Kreuzfahrt, Segeltörn oder als eigener Kapitän auf einem Hausboot.

 

8.Wie viele Ausflüge? Die Intensität Ihrer Landausflüge können Sie selbst bestimmen. Das Landausflugsprogramm steht im Vorfeld er Reise fest und kann auch bereits im Reisebüro gebucht werden. So ist gewährleistet, dass für Sie auf jeden Fall ein Platz auf dem Ausflug reserviert ist und Sie teilnehmen können. Natürlich können Sie auch kurzfristig an Bord des Schiffes noch entscheiden, welchen Ausflug Sie zusätzlich mitmachen wollen und diesen auf dem Schiff buchen.

 

9.Empfehlungen und Praxisberichte lesen. Hören Sie sich einmal in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis um. Hier erhält man meist die besten Tipps und ehrlichsten Empfehlungen.

 

10.Setzen Sie auf Qualität! Auch wenn die Reise vermeintlich und auf den ersten Blick günstiger war, jeder Ärger im Urlaub ist überflüssig. Schauen Sie sich deshalb sogeannte "Billigreisen" und die darin eingeschlossenen Leistungen genau an. Wir helfen Ihnen mit unserer langjährigen Erfahrung bei der Auswahl der richtigen Schiffsreise, damit Sie einen unbeschwerten Urlaub geniessen können.

 

Glossar

A

ablegen
Wegfahren von Pier oder Kai.

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Abschiedsdinner
Auch Farewell-Dinner. Festliches Abendessen vorletzten Abend einer Kreuzfahrt.

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abwracken

Ausmustern ausgedienter Schiffe. Der Schrott wird zum Verkauf angeboten. Um Überkapazitäten zu vermeiden werden in manchen Ländern für das Abwracken Prämien bezahlt.

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Achterdeck

Deck am hintersten Ende des Schiffes.

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achtern

Hinten, auch hinterer Teil des Schiffes (Unterscheidung zwischen Achterdeck, mittschiffs und Vordeck).

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Air/Sea

Kombination von Flug- und Schiffsreise.

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anheuern

Verpflichtung von Seeleuten als Vorstufe zur Arbeitsaufnahme an Bord.

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Anker lichten

Wenn ein Schiff auf Reede liegt (also nicht im Hafen), werden die oder der Anker mit der Ankerwinsch hochgehievt. Das Schiff ist somit abfahrbereit.

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ankern

Liegt das Schiff im freien Wasser auf Reede, werden mit der Ankerkette einer oder beide Anker auf Grund gelassen, damit das Schiff Halt hat und nicht abgetrieben werden kann.

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anlegen

An einer Pier festmachen.

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Äquatortaufe

Alter Seemannsbrauch. Wer den Äquator das erste Mal überquert wird durch Neptun und sein Gefolge beim Passieren der Äquatorlinie unter Wasser getaucht. An Bord der Kreuzfahrtschiffe eine traditionelle Show. Die Teilnahme ist für Passagiere freiwillig.

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ausbooten

Der Transport der Passagiere von Schiffen, die auf Reede liegen, mittels Tenderbooten.

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auslaufen

Die Schiffsabfahrt aus einem Hafen, einen Hafen verlassen.

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ausschiffen

siehe Disembarkation

 

B

Backbord

Linke Schiffsseite in Fahrtrichtung mit rotem Positionslicht.

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Beaufort

Windgeschwindigkeit nach einer 12-teiligen Skala.

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Begrüßungscocktail

Gratis-Cocktail am ersten Abend nach dem Einschiffen, meist der einzige kostenlose Cocktail der Seereise auf Ozeanriesen und Schnäppchenschiffen.

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beidrehen

Geschwindigkeit und Kurs ändern, dass das Schiff bei schwerer See möglichst ruhig und optimal zum Seegang liegt.

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Bilge

Der tiefste Punkt eines Schiffes, auch Kielraum. Hier sammelt sich Wasser, Öl und Schmutz (Bilgewasser). Muß aus dem Schiffskörper gepumpt werden.

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Billigflagge

Bezeichnung für Staaten, in denen fremde Schiffe registriert werden, damit Abgaben und Steuern gespart werden können. Die größten Billigflaggen sind Panama, Bahamas, Liberia, Zypern.

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Blinder Passagier

Jemand, der ohne Genehmigung und Bezahlung an Bord kam und sich eine kostenlose Beförderung erschleicht. Früher bestraft durch abarbeiten lassen, illegal absetzen, aussetzen auf offener See, aber auch töten. Heute mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe geahndet.

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Blauer Peter

Flaggenzeichen am Schiff, der das Auslaufen des Schiffes ankündigt. Blauer Wimpel mit weißem Rechteck.

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Blaues Band

Eine Trophäe für das schnellste Passagierschiff im Atlantikverkehr. Gestiftet 1897. Die höchste Geschwindigkeit mit durchschnittlich 35,59 Knoten erreichte der US Dampfer „United States“ im Jahre 1952.

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Bootsdeck

Das Deck (Stockwerk) des Schiffes, auf dem sich die Rettungsboote befinden.

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Bootsmanöver

Entspricht der Lebensrettungsübung für Passagiere und Besatzung eines Seeschiffes. Wird am Tag der Abfahrt oder spätestens innerhalb von 24 Stunden nach Auslaufen abgehalten. Nach Auf ruf durch die Schiffsführung versammeln sich die Passagiere mit ihren Schwimmwesten an ihrer Bootsstation. Die Nummer des Rettungsbootes und der Station sind in der Kabine angebracht.

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Bordkarte

Auch „Sea Pass“, dient bei Landgängen als Passersatz, als Eintrittskarte an der Gangway und oft als Kreditkarte an Bord sowie als Kabinenschlüssel.

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Bordsprache

Auf den meisten Schiffen Englisch, auf den Schiffen deutscher Reedereien und Veranstalter normalerweise Deutsch (in Prospekt angegeben). Bordnachrichten, Menükarten, Fernsehprogramme, Service, Landausflüge usw. gibt es alles in der Bordsprache. Manche Schiffe haben auch mehrere Bordsprachen gleichzeitig.

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Brücke

Siehe Kommandobrücke.

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Brückennock

Beidseitiger Teil der Kommandobrücke, der über den Schiffsrumpf hinausragt, auch kurz Nock.

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BRZ

Bruttoraumzahl, früher auch BRT (Bruttoregistertonne). Schiffsvermessungseinheit, die den gesamten umbauten Raum des Schiffes einschließt.

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Bug

Vorderspitze des Schiffes, Gegenteil von Heck.

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Bugstrahlruder

Quer im Bug eingebauter Propeller oder Wasserdüse. Ermöglicht beim An- und Ablegen ein leichteres und genaueres Manövrieren. Große Kreuzfahrtschiffe besitzen auch ein Heckstrahlruder.

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Bullauge

Runde Fenster im unteren Teil der Schiffswand. Sie sind nicht zu öffnen.

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bunkern

Beladen mit Treibstoff oder Wasser.

 

C

Captain´s Dinner Ein besonders festliches Abendessen in den Restaurants des Schiffes, unter der „Schirmherrschaft“ des Kapitäns. Kerzenschein und festliche Kleidung gehören zur erlesenen Menüfolge.

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Captain´s Table

Die Tafel des Kapitäns, zu der abends verschiedene Ehrengäste eingeladen werden. Manche Kapitäne schicken jedoch ihre Offiziere vor.

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Casino

Schwimmende Spielbanken, mit denen große Gewinne gemacht werden. Besonders beliebt bei amerikanischen und asiatischen Reedereien.

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casual

Kleidungsempfehlung für den Abend: lässig-leger.

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Catering

Die Versorgung von Passagierschiffen und Fähren mit Speisen und Getränken. Die Cateringfirmen betreiben den Materialeinkauf, die Küche und stellen das Personal.

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chartern/Charter

Ein Schiff mieten. Der Charternehmer übernimmt das Schiff, meistens mit Besatzung, für eine bestimmte Zeit und betreibt es in eigener Regie, sog. Vollcharter. Er zahlt dafür eine Charterrate an den Eigner. Möglich ist auch, nur Teilbereiche eines Schiffes, z. B. eine bestimmte Anzahl von Kabinen zu chartern (Teilcharter).

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Chief Internationale

Bezeichnung für den Chefingenieur auf dem Schiff. Ihm untersteht die gesamte Schiffstechnik, damit auch die Signal- und Datenspeicherung. Der Chief muß in der Lage sein, Störungen auch unterwegs zu beseitigen, damit keine kostspieligen Aufenthalte in den Häfen entstehen.

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Chief Purser

Der Offizier, der für die Finanzverwaltung an Bord zuständig ist: Er sorgt für genügend Bargeld an Bord, rechnet am Ende der Kreuzfahrt mit den Passagieren ab und kauft Fremdwährungen an.

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Crew

Die Besatzung/Mannschaft eines Schiffes

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Cruise Director

Der Kreuzfahrtdirektor. Er ist für die Betreuung der Passagiere, insbesondere für die Bordprogramme und Ausflüge verantwortlich. Unter seiner Leitung arbeitet ein Team mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Oft ist er nebenbei Moderator der Abendshows und verbreitet an Bord gute Laune.

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Cruise

Englische Bezeichnung für Kreuzfahrt

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Cruiser

Englische Bezeichnung für Kreuzfahrtschiff

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CS

Abkürzung für Clubschiff

 

D

Dampfer

Älterer Begriff für Schiffe, die mit Maschinen (anstatt mit Windkraft) betrieben werden. Dampf- und Turbinenschiffe sind auch heute noch in Betrieb. „Dampfer“ wird umgangssprachlich für alle größeren Schiffe mit Maschinenantrieb verwendet.

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Deck

Die Stockwerke eines Passagierschiffes. Große Kreuzfahrtschiffe können bis zu 12 bis 14 Decks aufweisen. Nummeriert werden sie von unten nach oben. Jedes Deck hat auch eine Namensbezeichnung, z. B. Promenadendeck, Bootsdeck, Brückendeck usw. Die einzelnen Decks werden mit bestimmten Farben ausgestattet, damit sich die Passagiere leichter orientieren können.

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Deckpassagier

Aus der Fährschifffahrt: Fahrgast auf einer Fähre ohne Kabine während der Überfahrt.

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Dialysereise

Passagiere, die auf eine Dialyse-Behandlung angewiesen sind, erhalten auf diesen Kreuzfahrten die notwendige Betreuung. Das Kreuzfahrtschiff besitzt eine Dialyse-Station und entsprechendes Personal.

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Dinnerjacket

Sommerliche Variation des Smokings, mit weißer Smokingjacke, Schärpe und schwarzer Hose. Auf Kreuzfahrtschiffen gerne getragen zu festlichen Gelegenheiten. Kleidungsvorschlag: formal.

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Disembarkation

Am Ende einer Schiffsreise von Bord gehen. Das Schiff, das im Hafen liegt, verlassen. Gewöhnlich für Ausschiffung im End- oder Unterwegshafen.

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Dock

Teile von Werften, in denen Schiffe neugebaut oder repariert werden. Trockendocks werden für Neubauten benutzt, sind stationär, Schwimmdocks für Reparaturen. Diese können auch mittels Schlepper zu den gewünschten Einsatzstellen gebracht werden.

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Doppelpropeller

Die meisten Passagierschiffe werden mit zwei Propellern angetrieben. Sie geben dem Schiff mehr Betriebssicherheit und mehr Fahrtruhe durch geringere Vibrationen.

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Dünung

Wellen, als Vorboten oder Nachläufer von Stürmen. Sie können bis zu 10 m Höhe erreichen, werden jedoch flach beim Eintritt in niedrigere Gewässer. Bis dahin können sie sich 1.000 km oder mehr auf der Oberfläche bewegen. --------------------------------------------------------------------------------

dümpeln

Ohne Fahrt im leichten Seegang schaukeln.

 

E

Early Morning Tea Speziell auf englischen Schiffen geliebte Tradition vor dem Frühstück eine Tasse Tee zu genießen.

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Ebbe

Bei diesem Teil der Gezeiten läuft das Wasser ab.

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Echolot

Dient zur Messung der Meerestiefe. Während der Fahrt gibt es Auskunft über Beschaffenheit sowie Höhen und Tiefen des Meeresbodens.

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Eigner

Der Eigentümer des Schiffes. In vielen Fällen ist der Eigner gleichzeitig auch der Reeder, der das Schiff nautisch betreut.

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einschiffen

siehe Embarkation

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Eis

Eisbildungen unter der Meeresoberfläche bedeuten eine große Gefahr für die Schifffahrt. Spezielle Eiskarten geben Auskunft über die Eislage. Da die Eislage sich schnell ändern kann, hält sich die Genauigkeit der Eiskarten in Grenzen.

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Eisbrecher

Spezialschiffe mit der Aufgabe, zugefrorene Gewässer für die Schifffahrt frei zu machen und frei zu halten. Russland und Kanada besitzen die meisten Eisbrecher, die auf den Nordmeeren bzw. Polargebiet eingesetzt werden. Eisbrecher werden auch für Kreuzfahrtpassagiere angeboten. Die Einteilung der Eisbrecher erfolgt in verschiedene Eisklassen.

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Eisklasse

Schiffe, die in den Eisregionen eingesetzt werden, bekommen eine Verstärkung des Rumpfes und einen stärkeren Antrieb. Auf Grund dieser Vorrichtungen werden die Schiffe in verschiedene Eisklassen eingeteilt.

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Embarkation

Eine Seereise antreten, an Bord des Schiff gehen. Einschiffung an Bord.

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ETA V

oraussichtliche Ankunftszeit (Estimated Time of Arrival)

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Etmal

Die gefahrenen Seemeilen von 12 Uhr mittags bis zum folgenden Mittag 12 Uhr. Auch beliebtes Ratespiel an Bord von Kreuzfahrtschiffen.

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Excursion Manager

Chef für den Landausflugsbereich an Bord

 

G

Galionsfigur Kunstvoll verzierte Figur am Bug des Schiffes. Meistens stellt sie eine Frau dar. Sie war früher fester Bestandteil von großen, repräsentativen Segelschiffen.

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Galley

Die Schiffsküche

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Gangway

Steg oder Treppe zum Betreten des Schiffes. Es gibt schiffs- und hafeneigene Gangways.

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Gentleman Hosts

Männliche „Best Ager“, die weiblichen Alleinreisenden mittleren Alters Gesellschaft leisten, z. B. beim Tanzen, Essen, auf Landausflügen. Auch Social, Guest oder Ambassador Hosts genannt.

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Gezeiten

Senkung und Hebung des Meeres als Niedrigwasser (Ebbe) und Hochwasser (Flut) in einem 6 ½ stündigen Rhythmus ausgelöst durch die Anziehungskraft von Sonne und Mond. Manche Häfen können nur während der Flut befahren werden. Der Tidenkalender gibt Auskunft über den genauen Stand von Hoch- und Niedrigwasser.

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Gigaliner

Schiff mit mehr als 100.000 BRZ.

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glasen

Ausläuten der halben und vollen Stunden mit der Schiffsglocke während der Wachzeiten von vier Stunden. Die Anzahl der Schläge zeigt die abgelaufenen halben Stunden seit dem letzten Wechsel der Wache an. Acht Schläge (8 Glas) entsprechen vier Stunden, somit Zeit für den Wachwechsel.

 

H

Hafenanlagen Moderne Häfen haben umfassende technische Anlagen und geschultes Personal, damit Schiffe schnell und damit kostengünstig gelöscht werden können. Für Passagierschiffe gehören auch eine komfortable Ausstattung, vielseitige Serviceleistungen und eine zeitgemäße Infrastruktur dazu.

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Hafengebühren

Auch Liegegebühren genannt. Die Höhe richtet sich nach der Größe des Schiffes, nach der Aufenthaltsdauer im Hafen und u. U. nach bestimmten Tagen (z. B. Feiertag). Die Gebühren sind von Hafen zu Hafen sehr unterschiedlich. Moderne, meist große Häfen sind teurer, weniger bekannte, für die Kreuzfahrt nicht so attraktive Häfen, billiger. Die Liegegebühren umfassen auch eine Reihe von Dienstleistungen der Hafeneinrichtungen und den Lotsendienst. Auch Schiffe auf Reede müssen zahlen, der Preisunterschied ist jedoch gering.

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Hafenkapitän

Chef der Hafenverwaltung. Regelt den Verkehr im Hafenbereich, übt Kontrolle aus und ist für die Sicherheit im Hafengebiet verantwortlich. Kleinere Häfen haben einen Hafenmeister.

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Haff

Durch Ablagerungen wie Inseln oder Nehrungen vom Meer abgetrennte Bucht, auch Lagune genannt.

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Havarie

Beschädigung eines Schiffes durch Unfall oder schweren Seegang.

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Havarist

Das beschädigte Schiff.

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Heck

Hinterer Teil eines Schiffes. Gegenteil von Bug.

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Heimathafen

Der Ort, wo das Schiff registriert ist. Meistens zu ersehen unter dem Schiffsnamen am Heck.

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Heuer

Der Arbeitslohn des Seemanns.

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hieven

Seemännisch für etwas in die Höhe heben, eine Last hochziehen.

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hissen

Eine Flagge hochziehen; sie wird gehisst.

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Hoheitsgebiet

Das erweiterte Staatsgebiet eines Küstenstaates auf See. Seit 1982 ist durch eine internationale Seerechtskonvention die Ausdehnung der Hoheitszone auf 12 Seemeilen geregelt. Innerhalb des Hoheitsgebietes gelten die Gesetze des betreffenden Landes, außerhalb werden internationale Vereinbarungen gültig.

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Hurrikan

Wirbelsturm im Atlantik und Karibik.

 

I

Immigration Die Einwanderungsbehörde des jeweiligen Landes, das von einem Kreuzfahrtschiff angelaufen wird überprüft die Passagier- und Besatzungslisten. In einigen Häfen werden auch die Reisepässe kontrolliert und die Landgangskarten der Passagiere abgestempelt.

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Informal

Gegenteil von formal, manchmal auch „casual“ genannt. Die gebräuchliche Bezeichnung für Kleidung, die keinen festlichen Charakter haben muß. Die Kleidung ist zwanglos oder sportlich elegant.

 

J

Jakobsleiter Eine Leiter aus Seilen und Holzstufen, die an der Schiffswand heruntergelassen wird, um Personen das Betreten des Schiffes während der Fahrt zu ermöglichen. Lotsen betreten und verlassen die fahrenden Schiffe auf diese Weise.

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Jungfernfahrt

Die erste offizielle Fahrt eines neu gebauten Schiffes. Die Teilnahme an einer Jungfernfahrt ist ein besonderes Ereignis.

 

K

Kabine Wohnraum auf Schiffen. Auf Kreuzfahrtschiffen kann der Komfort mit luxuriösen Hotelzimmern verglichen werden. Eine Suite umfasst eine Kabine mit zwei oder mehreren Räumen.

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Kai

Befestigte Stelle in Häfen zum Anlegen der Schiffe, auch Pier oder Landungsbrücke genannt.

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Kajüte

Wohn- und Schlafraum eines Schiffes oder Yacht, anderes Wort für Kabine

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Kanal

Künstliche oder natürliche Wasserstrassen, die in vielen Fällen von der Schifffahrt benutzt werden. Künstliche Kanäle verbinden Gebiete, die andernfalls beträchtliche Umfahrten erfordern, z. B. Suez-Kanal, Panama-Kanal. Natürliche Kanäle sind Meerengen, z. B. Ärmel-Kanal

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Kapitän

Die Führungsperson eines Schiffes mit uneingeschränkter Befehlgewalt über Schiff, Besatzung und Passagiere. Daher voll verantwortlich für Navigation, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit. Auf deutschen Schiffen ist der Kapitän auch Urkundsbeamter.

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Katamaran

Ein Schiffstyp mit doppeltem Rumpf, dadurch hohe Geschwindigkeit und Kenterstabilität. Katamarane werden als Segel- und Motorschiffe sowie in der Fährschifffahrt eingesetzt.

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kentern

Seitliches Umkippen eines Wasserfahrzeuges.

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Kiel

Die am tiefsten liegende Linie, Längsverbindung eines Schiffes.

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Kiellegung

Der Beginn eines Schiffsneubaues in der Werft.

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Kielwasser

Das Wasser unter der Kiellinie.

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klarieren

Alle Formalitäten, die im Zusammenhang mit dem Ein- und Auslaufen eines Schiffes in jedem Hafen zu erledigen sind, z. B. Zoll, Einreise, Gesundheit.

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Klipper

Schnelles Großsegelschiff mit drei oder vier Masten und schlanken Linien. Im 19. Jahrhundert.

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Knoten

a) Seemannsknoten im Tauwerk. Verbindung von Seilen und Tauwerk, die eine hohe Haltbarkeit und Belastbarkeit aufweisen müssen.

b) Maßeinheit für die Geschwindigkeit eines Schiffes. 1 Knoten (kn) = 1 Seemeile (1.852 m) in einer Stunde. Kreuzfahrtschiffe fahren mit 15 bis 25 Knoten (ca. 28 bis 46 km/Std)

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Koje

Das Bett in der Kabine.

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Kombüse

Die Schiffsküche, international auch „Gally“ genannt. Der Koch wird als Smutje bezeichnet, jedoch sollten Berufsköche auf Kreuzfahrtschiffen nicht mit diesem Namen angesprochen werden.

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Kommandobrücke

Die Kommandostelle. Sie ist Steuerstand und Nervenzentrum des Schiffes, von hier aus wird es geführt und gesteuert. Sie liegt bei einem Kreuzfahrtschiff oben und mit freiem Blick nach vorn, quer zur Linie Bug/Heck und ist mit modernsten Navigations- und Kommunikationssystemen, Kontrollinstrumenten, Einrichtungen zur Schiffsführung, Ruder sowie Radar ausgestattet. Kapitäne kleinerer Schiffe laden manchmal Passagiere zur Besichtigung ein. Meist kurz Brücke genannt.

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Kurs

Geographische Fahrtrichtung des Schiffes auf ein Ziel (0 bis 360 Grad). „Kurs nehmen auf …“

 

L

längsseits Parallel zur Schiffslänge anlegen.

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Leck

Starke Beschädigung des Schiffrumpfes unterhalb der Wasserlinie, Wasser kann eindringen.

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Lee

Dem Wind abgewandte Seite eines Schiffes. Dem Wind zugewandt ist Luv. Seekranke sollten sich auf der Lee-Seite aufhalten.

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Leine

Bezeichnung für Taue und Trossen.

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lenzen

Wasser aus dem Schiff pumpen

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Life Rest

Rettungsinsel für den Notfall. Sie bläst sich im Wasser automatisch auf, bietet Platz für ca. 15 Personen und enthält Überlebensmittel wie Wasser, Lebensmittel, Leuchtraketen, Notrufsender

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Life Vest

Schwimmweste für den Notfall. Für jeden Passagier befindet sich eine Life Vest in der Kabine. Die Handhabung wird bei der Sicherheitsübung erklärt und ist dabei probeweise zu tragen

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Lloyd´s (Corporation of Lloyd´s)

Vereinigung von privaten Einzelversicherern u. a. für Seeversicherungen.

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Lloyd´s

Register of Shipping. Das Verzeichnis aller Schiffe, Reedereien, Werften usw., geführt seit 1760.

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Log

Gerät zur Messung der Schiffsgeschwindigkeit

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Logbuch

Schiffstagebuch. Alle wichtigen nautischen, meteorologischen und schiffsbezogenen Daten sowie besondere Vorkommnisse werden eingetragen.

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löschen

Entladen eines Schiffes

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Lot

Gerät zum Messen der Wassertiefe, auch Echolot.

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Lotse

Nautischer Berater des Kapitäns für das Befahren schwieriger Gewässer, z. B. See-, Fluss-, Kanal- und Hafenlotsen. Für bestimmte Gewässer gibt es Lotsenpflicht, anderweitig fordert der Kapitän nach eigener Entscheidung an. Die Tätigkeit des Lotsen entbindet den Kapitän nicht von seiner Verantwortung zur Schiffsführung. Englischer Titel: Pilot.

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Lounge

Größerer Salon oder Gesellschaftsraum auf einem Kreuzfahrtschiff.

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Luk

Öffnung in der Schiffswand, die als Ein- und Ausstieg dient.

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Luv

Dem Wind zugewandte Seite. Gegenteil von Lee.

 

M

Manifest Namensverzeichnis aller an Bord befindlichen Passagiere und Crewmitglieder mit relevanten Personaldaten zur Kontrolle durch die Behörden in den angelaufenen Häfen.

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Marina

Kleiner Hafen für Sport- und Segelboote sowie Yachten. Marinas bieten umfangreiche Serviceleistungen.

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Mayday

Internationaler Notruf im Sprechfunkverkehr.

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Megaliner

Schiff mit mehr als 65.000 BRZ.

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Messe

Speiseraum für die Besatzung, Offiziersmesse und Mannschaftsmesse. Auf Frachtschiffen speisen die Passagiere in der Offiziersmesse.

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Mitternachtsbuffet

Im Preis inkludiertes Buffet zu später Stunde, für alle die trotz eines mehrgängigen Abendessens noch Hunger haben.

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mittschiffs

in der Mitte des Schiffes.

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Mole

Mauer oder Damm zum Schutz für Hafeneinfahrten.

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Moses

Der jüngste Seemann an Bord.

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MS

Abkürzung für Motorschiff, häufig einem Schiffnamen vorangesetzt. Alle Schiffe, die mit einer Dieselmaschine angetrieben werden, haben diese Bezeichnung.

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Musterstation

Englische Bezeichnung für Bootsstation. Im Notfall der Ort, an dem sich das für den Schiffspassagier bestimmte Rettungsboot befindet.

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MY

Abkürzung für Motoryacht.

 

N

Nautik Die Wissenschaft der Schifffahrt und Navigation

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Navigation

Das Führen eines Wasserfahrzeuges von einem Ausgangsort zu einem Zielort unter Einhaltung eines bestimmten Weges, dies möglichst schnell und treibstoffsparend sowie sicher durchführen.

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Niedergang

Eine steile Treppe zwischen den Decks.

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Nock

Kurzform für Brückennock, siehe dort

 

P

Panamax Definiert die Maximalgröße eines Schiffes, um die Schleusen des Panamakanals passieren zu können: 294,1 m lang, 32,3 m breit. Schleusengröße: 304,8 m lang, 33,53 m breit.

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Pantry

Anrichte in der Nähe der Küche oder auf verschiedenen Decks, wird meistens für kalte Speisen genutzt.

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Pier

Anlegestelle eines Schiffes im Hafen, auch Kai oder Landungsbrücke genannt

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Pod

Antriebstechnik eines Schiffes, (engl. für Kapsel). Wie überdimensionierte Außenbordmotoren hängen unter dem Heck zwei Pods nebeneinander. Sie sind um 360° drehbar. Dadurch entfallen Ruderanlage und Wellentunnel. Werden sie um 180° gedreht, fährt das Schiff rückwärts, bei 90° fährt es seitwärts. Einige Mega-Schiffe verfügen über drei Pods, dabei sind zwei drehbar, einer starr. Die Queen Mary 2 hat vier Pods, die paarweise hintereinander angeordnet sind (zwei drehbar und zwei starr). Sie wiegen je elf Tonnen und sind 11,5 m hoch.

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Polartaufe

Uralte Tradition zu Ehren der nordischen Götter für Passagiere, die erstmalig den Polarkreis überqueren. Die Teilnahme an der feucht-fröhlichen Zeremonie ist freiwillig.

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Poller

Starke Pfosten an Bord und an Land zum Befestigen der Haltetaue

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Position

Der genaue Standort eines Schiffes auf See, ausgedrückt in geografischer Länge und Breite, wird heute mittels Satellitennavigation berechnet.

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Positionslichter

Lampen am Schiffskörper, die bei Dunkelheit die Lage und Fahrtrichtung eines Schiffes sowie den Schiffstyp anderen Wasserfahrzeugen anzeigen. Rot (Backbord), grün (Steuerbord), weiß (Heck) sowie ein oder mehrere Lichter am Mast.

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Propeller

Schiffsschraube

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Präfix

Abkürzung für die Antriebsbezeichnung eines Schiffes, z.B. MS (Motorschiff)

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pullen

rudern

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Purser

Iinternationale Bezeichnung für Zahlmeister (englisch)

 

R

Radar Ortungsgerät auf Schiffen. Dient zur Navigation und Sicherheit. Auf dem Radarschirm werden Hindernisse über Wasser sowie andere Schiffe angezeigt.

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rammen

Kollidieren, zusammenstoßen

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Rangabzeichen

Kapitän und Seeoffiziere tragen Rangabzeichen.

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Rasmus

seemännisches Wort für Meer

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Reede

Ankerplatz eines Schiffes im freien Wasser, meist geschützt in einer Bucht liegend. Das Schiff „liegt auf Reede“. Der Verkehr zwischen Schiff und Land wird mit Tenderbooten durchgeführt.

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reffen

Die Segelfläche verkleinern.

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Reiseleitung

Oberbegriff für Serviceleistende auf Kreuzfahrtschiffen zuständig für das Wohlbefinden einer Passagiergruppe. Auf ausländischen Schiffen gibt es für größere deutsche Gruppen eine deutsche Reiseleitung.

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Reling

Umlaufendes Geländer am Schiffsdeck.

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Repeater

Passagier, der zum wiederholten Male eine Reise auf demselben Schiff unternimmt.

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Rettungsboot

Dienen zur Rettung von Passagieren und Crew bei Seenot. Für jede Person muss ein Platz im Rettungsboot gesichert sein. Sie verfügen über einen Maschinenantrieb und haben Proviant sowie Leuchtraketen an Bord.

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Rettungsring

Unsinkbarer Reifen/Ring, dient zur Rettung von Personen im Wasser, um diese vor dem Ertrinken zu bewahren, ähnlich Rettungsweste.

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rollen

Schaukeln des Schiffes um seine Längs- und Querachse bzw. aus Schlingern und Stampfen zusammengesetzte Bewegung des Schiffes in schwerer See.

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Ruder

Steuer eines Schiffes

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Rudergänger

Ein Besatzungsmitglied, das nach den Befehlen des wachhabenden Offiziers das Ruder bedient und für die Einhaltung des Kurses verantwortlich ist.

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Rumpf Schiffskörper ohne Aufbauten

 

S

Sailing Time

Englisch für die Abfahrtszeit des Schiffes. Sie wird im Hafen auf einer Tafel an der Gangway angegeben.

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Schiffsagentur

Servicebüro im Hafen, das für Schiffe verschiedene Leistungen erbringt, z. B. Vorbereitung von Ausflügen. Auch für Passagiere in Notsituationen am Festland. Kontaktdaten befinden sich im Ausflugsprogramm.

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Schiffsnamen

Die Namen der Schiffe sollen Symbolwert haben. Zudem werden Schiffe immer mit weiblichem Artikel bezeichnet. --------------------------------------------------------------------------------

Schiffstaufe

Sie erfolgt vor dem Stapellauf und wird meistens von einer Frau als Taufpatin durchgeführt. Die Reedereien bemühen sich um prominente Persönlichkeiten.

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Schlagseite

Schräglage eines Schiffes, entsteht durch einseitige Gewichtsverlagerung.

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schlingern

Bewegung eines Schiffes um die Längsachse.

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Schornstein

Früher: Symbol für Größe und Bedeutung der Dampfschiffe. Bei Neubauten ist ihre Funktion nicht mehr nötig.

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Schornsteinmarke

Farbe und Symbol der Reederei am Schornstein, umringt diesen wie eine Binde.

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Schotten

Schiffsräume können durch wasserdichte und feuerfeste Stahltrennwände voneinander abgetrennt werden.

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Schraube

Schiffspropeller

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Schwesterschiff

Weiteres Schiff in einer Flotte in absolut gleicher Bauart.

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Schwimmweste

Rettungsweste für den Notfall. Ihre Konstruktion hält, bei richtigem Anlegen, den Kopf immer über Wasser. Sie ist ausgestattet mit einer Trillerpfeife und einer Lampe, die aufleuchtet sobald ihre Batterie mit Salzwasser in Berührung kommt.

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schwoien

Drehen des Schiffes, wenn es vor Anker liegt. Verursacht durch Wind und Strömung.

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Seatings

Tischzeiten im Hauptrestaurant: früh (Mittagessen 12 Uhr, Abendessen 18 Uhr), spät (Mittagessen 13.30 Uhr, Abendessen 20.30 Uhr). Bei der Buchung kann ein Wunsch angegeben werden, eine feste Zusage wird erst an Bord gemacht. Beim Frühstück (und immer häufiger auch mittags) gilt freie Platzwahl, genauso wie auf manchen modernen Schiffen. Der Wunsch nach einem bestimmten Tisch kann auch angegeben werden, besonders Zweiertische sind jedoch oft rar und werden nur an Wiederholer und obere Kabinenkategorien vergeben.

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Seegang

Wellenbewegung des Wassers.

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Seekarte

Karte für die Navigation. Wenn das Schiff in Fahrt ist, wird auf ihr stündlich die Position des Schiffes eingetragen.

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seeklar

Das Schiff ist bereit zum Auslaufen

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Seekrankheit

Sie entsteht, wenn Augen, Nervenzellen und das Gleichgewichtsorgan im Innenohr dem Hirn Informationen übermitteln, die es mit der gespeicherten Erfahrung nicht in Übereinstimmung bringen kann. Wenn der Boden schwankt und der Horizont tanzt, schlägt es daher Alarm. Die Folgen sind Übelkeit, Schwindel und Erbrechen. Wirksame Gegenmittel sind Akupressurbänder, Dragees, Tabletten und Zäpfchen, auch Ingwer. Ruhe und Schlaf sowie gesunde Ernährung als auch Blick zum Horizont sind hilfreich.

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Seelenverkäufer

Ein nicht seetüchtiges Schiff, das trotzdem auf See eingesetzt wird.

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Seemannsgarn

Unglaubliche oder unglaubwürdige Erzählungen von Seeleuten

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Seemannsmission

Humanitäre Einrichtung in Häfen für Seeleute und ihre Familien.

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Seemeile

Maß für Entfernungen auf See, abgekürzt sm. 1 sm = 1.852 m. Dies entspricht dem 60. Teil eines Breitengrades, eine Breitenminute.

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Seenot

Ein Schiff, das in so hohem Maße havariert ist, dass die Besatzung nicht mehr in der Lage ist Hilfe zu leisten. Schiff in Seenot benötigt dringend Hilfe von außen.

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Seetag

Ein Tag ohne Landgang, man kann ausschlafen und das Schiff genießen ohne dabei einen Ausflug zu verpassen.

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Service Charge

Servicegebühr bis zu 15 Prozent auf die Getränke an Bord bei internationalen Reedereien.

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Sextant

Winkelmessgerät zur Standortbestimmung mittels Sonne und Horizont.

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Show Lounge

Das Bordtheater, wo abends Shows, Konzerte, Musicals und Tanzvorstellungen aufgeführt werden.

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Shuffleboard

Internationales, schiffstypisches Deckspiel. Holzscheiben werden mit Schieberstäben aus einer bestimmten Entfernung auf markierte Felder geschoben, die auf das Deck aufgemalt sind.

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Sicherheitsmanöver

Rettungsübung, die innerhalb von 24 Stunden nach Verlassen des Hafens für alle Passagiere durchgeführt werden muss und ca. 20 Minuten dauert. Die Passagiere müssen sich mit Rettungsweste zu ihrer Sammelstation begeben.

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Sightseeing

Ausflüge ab einem Schiff, z. B. Stadtrundfahrten

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Signale

Bei Seenot International geltende Signale für Schiffe in Seenot zur Anforderung von Hilfe von anderen Schiffen oder von Land.

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Smutje

Schiffskoch

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SOS

Internationales Notrufzeichen eines Schiffes in Seenot (Save Our Souls). Früher als Morsezeichen im Telegraphiefunkverkehr: 3 x kurz (für S), 3 x lang (für O), 3 x kurz (für S). Der Empfänger eines SOS Signals ist verpflichtet dem Havaristen Hilfe zu leisten.

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Souschef

Zweite Person in der Küche, Stellvertreter des Chefkochs.

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Speigatten

Wasserabflusslöcher an Deck

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Sprinkler

Teil der modernen Feuerbekämpfung als Berieselungsanlage an den Decken in Kabinen und Gesellschaftsräumen. Sprinkleranlagen sind auf Kreuzfahrtschiffen vorgeschrieben.

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Stabilisatoren

Ausfahrbare, flossenartige Scheiben mittschiffs (ca. 5 Meter lang), die die Schlingerbewegungen um die Längsachse eines Schiffes durch elektrohydraulische Veränderung des Anstellwinkels in schwerer See dämpfen sollen. Moderne Kreuzfahrtschiffe sind mit Stabilisatoren ausgerüstet.

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Staff

Gruppe von Leistungsträgern an Bord, die nicht zur eigentlichen Crew gehören, z. B. Künstler, Fotografen, Bordgeistlicher

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Staff Captain

Der zweite Mann an Bord, der sich um alles Nautische kümmert, wenn der Kapitän verhindert ist.

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stampfen

Bewegung des Schiffes um seine Querachse in schwerer See, sich Bug oder Heck jeweils nach unten oder oben bewegen.

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Stapellauf

Das erstmalige, feierliche Abgleiten eines Schiffsneubaus ins Wasser.

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Steife Brise

Starker Wind ab Windstärke 6 auf der Beaufort-Skala, dabei wird die Gischt von den Wellenkämmen verweht.

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Steuerbord

In Fahrtrichtung gesehen die rechte Schiffsseite mit grünem Positionslicht.

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Steward, Stewardess

Servicepersonal in den Bereichen Restaurant und Kabine.

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Strandung

Ein Schiff, das auf Grund läuft.

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Strandgut

Gegenstände, die nach Ende der Flut liegen bleiben. Strandgut ist, entgegen früherer Meinung kein herrenloses Gut.

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Strich

Der 32. Teil oder 11,25 ° einer Kompassrose (360°).

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Süll

Erhöhte Schwelle an den Schiffstüren, die das Eindringen von Wasser in die benachbarten Räume verhindern soll.

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SY

Abkürzung für Segelyacht

 

U

Untiefe Meeresstelle ohne Tiefe, also flaches Wasser. Seezeichen und andere Markierungen warnen die Schifffahrt vor Untiefen.

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USPH

US-Gesundheitsbehörde. Jedes Kreuzfahrtschiff, das einen US Hafen ansteuert, wird auf hoher See von der USPH gründlich auf Sauberkeit untersucht.

 

V

verholen

Das Verlegen eines Schiffes im Hafen an einen anderen Liegeplatz.

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Volldecker

Ein Schiff, bei dem mindestens das oberste Deck durchlaufend ist, ohne Höhenunterschied wie z. B. Treppen. Dies ist sehr beliebt auf Kreuzfahrtschiffen, v. a. bei Jogging-Fans.

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Vollzeug

Ein Segelschiff fährt mit Vollzeug, wenn die Segel nicht gerefft sind.

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voraus

vor dem Schiff

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Vorschiff

vorderer Teil eines Schiffes

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Voyage

Data Recorder Maritime Version der „Black Box“ von Flugzeugen. Ein feuerwehrroter Behälter am Fuß des Signalmasts, der Gespräche auf der Kommandobrücke sowie Daten über Position, Kurs und Geschwindigkeit der letzten zwölf Stunden speichert.

 

W

Wache Dienstzeit auf der Kommandobrücke. Meist vier Stunden Dienst, acht Stunden frei.

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Wanten

Drahttauwerk zur seitlichen Sicherung des Mastes auf einem Segelschiff.

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Watt

Dem Festland vorgelagerter Meeresboden, der bei Flut überspült und bei Ebbe freigelegt ist.

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Welcome Dinner

Willkommens-Essen des Kapitäns und der Schiffsleitung, meistens am ersten Abend nach der Abfahrt. Die Kleidung ist dabei formal.

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Wellentunnel

Raum zwischen Motor und Propeller. In ihm dreht sich die mächtige Schraubenwelle.

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Windjammer

Großes Segelschiff

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Winsch

Winde

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Wulstbug

Torpedoförmiger Bugvorbau, der die Druckverteilung des Wassers am Bug optimiert.

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Wrack

Schiffsruine, zerstörtes Schiff, auch Schiffsteile. Im Meer liegende Wracks können eine Gefahr für die Schifffahrt bedeuten.

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Wurfleine

An einem Ende beschwerte dünne Leine. Sie wird beim Anlegen am Pier dem Festmacher zugeworfen, dieser zieht an der Wurfleine die Trossen an Land.

 

Y

Yacht

Ein Luxusschiff, das ursprünglich nur dem privaten Vergnügen des Eigners diente. Yachten werden durch Segel oder von Motor angetrieben. Yachten werden heute auch kommerziell eingesetzt und vermietet (Yachtcharter).

 

Z

Zodiac Motorgetriebenes Schlauchboot mit verstärktem Rumpf und Bug, einsatzfähig auch in seichtem Gewässer. Bei Expeditionskreuzfahrten befördert es Passagiere ans Festland

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Zurren

Gegenstände auf dem Schiff festbinden.